
Nach knapp dreißig Jahren ist es also soweit, die
Diebels Brauerei braut wieder ein
Bier Pils. Nachdem man sich in den letzten drei Jahrzehnten auf Alt konzentriert hat ist die Nachfrage wohl letztlich nicht mehr ausreichend gewesen, so daß man auf das regional nicht so stark gebundene Pils setzt. Oder, wie man es im Hause Diebels formuliert, man trägt
in Issum der gewachsenen Nachfrage nach einem Pils aus dem Hause Diebels Rechnung. Naja.
Wie auch immer, beim letzten Besuch beim Getränkehändler meines Vertrauens lachte mich also die
Innovation vom Niederrhein (O-Ton Diebels) an, so daß ich zwei Flaschen erwarb. Umgehauen hat es mich allerdings nicht, geschmacklich irgendwo in der Ecke Krombacher/Warsteiner angesiedelt, eher ein bißchen süßlich, ein echtes Mainstream-Bier. Positiv daran ist einzig, daß man als Pilstrinker nicht mehr den ganzen Abend Mineralwasser im
Diebels Live trinken muß (wobei ich gerechterweise bekennen muß daß mir Diebels vom Faß sehr gut schmeckt).